Alles, was im Leben ist, und bleibt es wom?lich auch nicht ewig treu im eigenen Gem·, ist die Ver?derlichkeit die als Mensch nicht immer gleich greifbar gewesen ist, und die sich somit wom?lich einer gegenw?tigen Wahrnehmung entziehen kann. Denn dabei ist es scheinbar geradezu die Verg?glichkeit ·er die Realit?, die wir als Menschen nicht gleich gesehen, gesp·t und gef·lt haben, ohne dass man ihre Bedeutung, die Lebendigkeit des Unvergangenen je richtig versteht. Die Verst?dlichkeit selbst ist n?lich nur von kurzer Weile, und zwar immerzu dann, wenn wir uns als Menschen so sehr darum bem·en einander gesehen, und gef·lt zu haben, und zumindest nichts unversucht gelassen haben, die Dinge so wahrzunehmen und unterdessen behandelt zu haben, als w?e es nichts was dem Menschen im Leben ferner noch geblieben war. So steht auch kein einzelnes Leben jemals ganz am Anfang, oder am Ende des Unvergangenen, sondern die Wahrnehmung bleibt ein Teil unserer gegenseitigen Anteilnahme, die wir als Menschen gerade wieder erfahren haben. Mit jedem Augenblick, mit jedem Gef·l welches sich offenbarte, als wir uns gesehen und gef·lt haben. Es ist alleine die Best?digkeit unserer Bem·ungen, dass wir es uns einander offenbaren wie sehr das Leben von Bedeutung f· uns ist, wenn auch nichts sonst so und niemals anders geblieben ist und nicht f· immer bleiben wird (Aus dem Vorwort).
- | Author: Sebastian Moritz
- | Publisher: Books On Demand
- | Publication Date: Oct 04, 2022
- | Number of Pages: 104 pages
- | Language: German
- | Binding: Paperback
- | ISBN-10: 3756820475
- | ISBN-13: 9783756820474